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Garagen und ihr verstecktes Unfallrisiko

November 26th, 2009 · No Comments

Vermutlich sind es die Garagen, die das Klischee - Frauen können nicht einparken - zum Verhängnis machen. Es kommt nämlich tatsächlich häufiger vor als gedacht, dass zu Hause beim Einparken in den Garagen Unfälle passieren und dabei ein nicht unerheblicher Schaden am Fahrzeug, am Tor oder am Mauerwerk entsteht. Die Versicherung bezahlt bei eigenem Verschulden nicht, es sei denn man belastet die Vollkasko.

Gerade ein abgefahrener Seitenspiegel ist hier Gang und Gäbe. Viele Garagen sind so knapp gebaut – weil dies unter Umständen die Baumöglichkeiten nicht anders zugelassen haben – dass es beim Einparken eben sehr eng werden kann. Oft ist ein Augenmaß gefragt, das nur die wenigsten Menschen an den Tag legen. Wenn dann in den Garagen noch andere Sachen untergebracht sind, als die Autos, dann wird das Einparken auch dem einen oder anderen Mann zum Verhängnis. Man passt auf, dass man vorne nicht an den an der Seite stehenden Gegenstand dran fährt, und übersieht, dass der Außenspiegel dabei an der Führungsschiene der Garagen angestoßen ist. Der Spiegel ist also das Haupt-Unfallopfer von Garagen – und das nicht nur bei den Frauen.

Aber auch, wenn Familien aus dem Urlaub zurück kommen und viele hundert Kilometer hinter sich gelassen haben ohne Unfall, lässt, je näher man der Heimat kommt, das Konzentrationsvermögen nach. Man möchte so schnell wie möglich endlich Ruhe finden und es kommt vor, dass viele Fahrzeuglenker nicht daran denken, dass die Fahrräder noch am Dach angebracht sind. Wenn sie dann in die Garagen einfahren wollen, wird die Erinnerung schnell geweckt, dass da doch noch was gewesen ist. Die Schäden, die man durch diese Einparkversuche in den Garagen davonträgt sind enorm. Daher ist es wichtig, unbedingt daran zu denken, dass man sich nach einer langen Heimreise bis zum letzten Meter noch voll konzentrieren muss. Lieber doch eine Paus mehr einlegen und dafür sicher zu Hause und auch in den Garagen ankommen.