Wo feiert es sich besser als zu Hause? Nirgends. Dessen sind sich alle Menschen bewusst. Noch besser ist die Sache allerdings, wenn man einen Carport besitzt. Kein abgestandener Rauch in der Wohnung, keine Fahne von schalem Bier: Allein das ist es schon wert, dass man sich die Mühe macht, das Auto auf die Straße zu stellen und die Bierbänke aufzubauen. Noch ein paar Lampions oder Lichterketten angebracht, die man übrigens hängen lassen kann, und dann kann es eigentlich auch schon mit den normalen Vorbereitungen für die Feierlichkeiten losgehen. Was es zu Essen gibt, kann man ja im Inneren des Hauses, sprich in der Küche, vorbereiten, es sei denn, es soll gegrillt werden. Hier ist man aber keinesfalls festgelegt.
Wenn der Wind etwas heftig ist oder der Regen die Feier vermiesen will, lassen sich binnen wenigen Minuten Planen, ähnlich wie bei einem Pavillon, am Carport anbringen. Wenn man diese etwas festbindet, kann man die Feier trotzdem steigen lassen. Wird der Grill allerdings nun betrieben, dann nur, wenn eine Seite offen bleiben kann, um frische Luft in das Innere des Raumes strömen zu lassen. Musik ist auch erlaubt, wenn man die Nachbarn entweder einlädt oder diese sich nicht gestört fühlen. Man kann also viel Freude an seinem Carport haben, auch wenn das Auto nicht drin steht. Da kann der Alkohol einmal in Strömen fließen, weil es direkt neben der Party Location die Schlafstätte gibt, die auch einmal ein paar Übernachtungsgäste gut vertragen kann. Wo sonst kann man diesen Luxus noch genießen, ohne den Freunden und Helfern von der Polizei mit einem überhöhten Promillegehalt im Blut aufzufallen und seinen Führerschein und das Leben anderer Verkehrsteilnehmer in Gefahr zu bringen?
