Der Autokonzern BMW verfolgt große Ziele. In den ersten drei Monaten 2010 erhielt BMW deutlich bessere Zahlen, als im Vorjahr. Man erreichte einen Gewinn von 324 Millionen Euro, im gesamten Jahr 2009 waren es lediglich 210 Millionen Euro. Trotz der scheinbar sehr guten Zahlen, bleibt man vorsichtig. Zwar seien die Ziele für dieses Jahr immer noch dieselben, also 1,3 Millionen Autos zu verkaufen, doch ein Ende der Krise sehe man noch nicht.
Alleine die aktuelle Lage auf dem europäischen Markt, die Staatsverschuldung von Griechenland und riesige Hilfspakete, um den Euro zu retten, zeige, dass die Krise noch nicht vorbei sei, so Reithofer, Konzernchef von BMW. Insbesondere gehe es jetzt darum, neue Produkte auf den Markt zu bringen, nach denen ausreichend hohe Nachfragen bestünden. Dabei setzt Reithofer vor allem auf alternative Antriebe.
Jedoch warte man noch auf notwendige Anreize seitens des Staates. Reithofer ist der Meinung, wenn Vater Staat die Abwrackprämie finanzieren kann, sollten auch Investitionen in grüne Autos nicht mehr unmöglich sein. Derzeit setzt BMW auf Elektro-Autos des Minis. Erst im kommenden Jahr sollen auch Elektro-Fahrzeuge der Marke BMW über die Straßen rollen. Ab 2013, so Reithofer, habe man vor, das Megacity Vehicle auf den Markt zu bringen. Dabei handelt es sich um ein Serienfahrzeug der Marke BMW, das vollständig mit einem Elektroantrieb ausgestattet werden soll.
BMW setzt also auf die grüne Zukunft, die sich auch Autofahrer schon seit Jahr und Tag wünschen. Doch bisher wollen die Autobauer generell auf bessere Förderungen seitens des Staates bauen. Nur damit könne man dafür sorgen, dass künftig mehr Elektroautos und alternativ angetriebene Fahrzeuge entwickelt und verkauft werden könnten.
