Ein zweites Auto ist für eine Familie mit Kindern und zwei berufstätigen Eltern schon fast nicht mehr wegzudenken – es sei denn, man lebt zentral zwischen Stadt, Arbeit und öffentlichen Verkehrsmitteln. Es fallen Tag für Tag Dinge an, die zu erledigen sind, die man nicht mit nur einem Auto bewältigen kann. Mann und Frau haben vielleicht zwei Arbeitsstellen und diese sind dann vielleicht auch noch in zwei ganz verschiedenen Richtungen gelegen. So kann man sich nicht zusammen tun und mit einem Auto den anderen an der Arbeitsstelle absetzen. Es kommt immer darauf an, wie der Alltag abläuft und je nachdem kommt wirklich nur ein Zweitwagen in Frage. Die Kinder müssen zur Schule und wenn man in einem kleinen Ort ohne Busverbindung wohnt, kann das ohne ein Auto zu Hause ein langer Weg sein, den die Kinder dann zu Fuß bewältigen müssten.
Das zweite Auto muss nicht immer ein großes Auto sein, das sehr teuer in der Anschaffung, aber auch in den Nebenkosten ist. Es reicht zum Beispiel schon ein kleiner Renault Twingo um die Kinder morgens in den Kindergarten oder in die Schule zu bringen. Aber nicht nur Vormittags sind Aufgaben zu erledigen, zu denen man ein Auto braucht. Wenn der Mann mit dem einen Auto in der Arbeit ist und die Frau zu Hause beispielsweise den Sohn zum Fußballtraining bringen soll, den Einkauf erledigen muss, oder eben nur schnell einmal die Kinder zu Freunden bringen und wieder abholen sollte: Das alles wäre bei manchen Familien nicht möglich, wenn sie nicht ein zweites Auto hätten mit dem sie alle diese Aufgaben Tag für Tag erledigen könnten, ohne auf das Auto mit dem der Partner genau dann in der Arbeit oder anderweitig unterwegs ist, angewiesen zu sein.
