Verkauft man seinen Gebrauchtwagen, möchte man natürlich auch möglichst viel Geld dafür bekommen. Leider ist das nicht immer ganz einfach. Es gibt aber auch kleine Tricks, mit denen man sein eigenes Auto etwas aufbessern kann. So können vielleicht noch höhere Kaufangebote eintreffen. Zuerst einmal ist es wichtig, dass das Auto von innen und auch von außen gereinigt wird. Dazu gehört nicht nur staubsaugen, sondern auch die Armaturen müssen gewischt und poliert werden. Es gibt spezielle Reinigungsmittel, die lassen schwarze Armaturen wieder richtig schön glänzen. So sehen sie aus wie neu. Das Lenkrad ist auch sehr wichtig. Dies sieht meistens sehr abgegriffen und natürlich gebraucht aus. Mit ein paar einfachen Mitteln kann das Leder aber wieder in Schwung gebracht werden. Sind die Armaturen sauber und das Auto ist auch gesaugt, so müssen die Flecken entfernt werden. Vor allem, wenn man Kinder hat, geht mal was daneben. Auf den Sitzen befinden sich Schokoflecken, Saftflecken oder vielleicht auch noch andere Sachen. Gehen diese nicht mit den Hausmitteln raus, so kann man in eine Werkstatt fahren, die Trockeneisstrahlen verwendet. Mit dieser Methode können die Flecken aus dem Polster entfernt werden. Und schon sehen auch die Sitze wieder gut aus. Stoffe, die zerrissen oder gar total zerstört sind, sollte man eventuell für wenig Geld nochmals ersetzen lassen. Das macht einen viel besseren Eindruck. Sind Hunde mit im Auto gewesen, muss auch dieser Geruch, genauso wie bei Rauchern entfernt werden. Duftbäume und andere Düfte helfen hier sehr gut.
Ist das Auto nun innen komplett sauber, kann es außen weitergehen. Das Auto ist zwar jetzt gewaschen, weißt aber sicherlich Gebrauchsspuren wie Kratzer auf. Vor allem bei Gebrauchtwagen ist dies nicht zu verhindern. Kleine Kratzer können mit einer Paste entfernt werden. Zusätzlich kann man das Auto selbst aufpolieren. Mit einer Politurpaste ist das sehr gut möglich. So verschwinden viele Kratzer wie von selbst und der Lack glänzt wieder richtig schön. Roststellen sollten ebenfalls behandelt werden. Sind alle kleinen Mängel beseitigt, zahlen viele Händler gleich 100 Euro oder noch viel mehr zusätzlich. Man sollte es aber unterlassen, den Motorraum zu säubern. Dies kann erfahrene Kunden verschrecken. Ein gereinigter Motorblock kann ein Anzeichen dafür sein, dass der Motor Öl verliert. Auf so einen Handel lassen sich viele Kenner nicht ein und verzichten auf den Kauf. Wenn man also sein Auto verkaufen möchte, sollte man mit offenen Karten spielen und diesen Bereich nicht reinigen. So erspart man sich nicht nur Ärger, sondern hat auch gleich ein paar Kunden mehr. Mit diesen Tricks lassen sich viele Gebrauchtwagen um einiges besser verkaufen. Sie kosten nicht viel Geld, nehmen aber etwas Zeit in Anspruch. Hier muss man dann abwägen, ob man für sein Auto ein paar Euro mehr haben möchte und die Zeit opfert, oder ob man sich mit weniger zufrieden gibt.
